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Samuel Lütolf

Ein Blick auf die gesellschaftspolitischen Haltungen der Küssnachter Wahlkandidaten.

Ein Blick auf die gesellschaftspolitischen Haltungen der Küssnachter Wahlkandidaten. 1920 577 Samuel Lütolf

Im FS vom 11. Oktober wurden die Küssnachter Kandidaten für National- und Ständerat nach Ihren Gesellschaftspolitischen Haltungen befragt.

Meine Statements:

Jüngster gegen Stimmrechtsalter 16
Auch das Stimmrechtsalter 16 kommt demnächst wieder auf den Tisch. Im Nationalrat ist derzeit ein entsprechender Vorstoss hängig, den Vertreter aller Parteien, mit Ausnahme der SVP, unterzeichneten.
Etwas erstaunen mag das deutliche Nein des jüngsten Küssnachter Kandidaten Samuel Lütolf. Der 22-Jährige knüpft das Stimm- und Wahlrecht an die Rechte und Pflichten, welche die Volljährigkeit mit sich bringt: «Ich finde es wichtig, dass jeder Stimmbürger als Einzelner und auch als Teil der Gesellschaft die Entscheidungen an der Urne und deren Auswirkungen vollumfänglich mittragen muss», erklärt er. «Mit einem Stimmrechtsalter von 16 Jahren wäre das nicht mehr gegeben.»

Lütolf gegen Homo-Ehe
Einzig Samuel Lütolf lehnt die Gleichstellung klar ab. Die Ehe bilde die natürliche Verbindung von Frau und Mann, sagt der Küssnachter Nationalratskandidat. Sie sei das Fundament unserer Gesellschaft und sichere den Fortbestand kommender Generationen. Dass die Ehe heterosexuellen Paaren vorbehalten bleibe, bezwecke keinerlei Diskriminierung anderer Lebensformen, sagt Lütolf und ergänzt: «Homosexuelle Paare können sich mit einer auf dem Zivilstandsamt beurkundeten, eingetragenen Partnerschaft ebenfalls gegenseitig absichern. Der Status der eingetragenen Partnerschaft ist mit der Ehe bereits praktisch identisch und reicht daher völlig aus.»

4-TEENS Jugendmagazin: Interview

4-TEENS Jugendmagazin: Interview 1200 383 Samuel Lütolf

Alle vier Jahre wieder wählen wir unser nationales Parlament. Am 20. Oktober ist es wieder soweit. Deine Eltern oder du selber bestimmen, wie sich die Politik in den nächsten Jahren entwickeln soll. Auch wir Jungen haben da ein indirektes oder ab 18 Jahren ein direktes Mitspracherecht. Zeit also, um junge Kandidierende vorzustellen, die sich bereits stark politisch engagieren.

Samuel Lütolf
Junge SVP – Kanton Schwyz – 22 Jahre alt

Was ist für dich die Faszination an der Politik?
Es geht darum wie wir als Gesellschaft zusammenleben möchten. Dazu gibt die Politik in Form von Gesetzen die Rahmenbedingungen vor. Die Politik ist sozusagen wie ein grosser Wettbewerb der Ideen. Es geht darum eigene Ideen zu entwickeln, sich aber auch mit anderen Ideen auseinanderzusetzen. Vor- und Nachteile abzuwägen und sich persönlich eine Meinung zu bilden. Hierbei kann man jeden Tag sehr viel dazulernen, das fasziniert mich besonders.

Weshalb möchtest du dich politisch einsetzen?
Über alles gesehen geht es uns in der Schweiz heute sehr gut. Für mich ist aber klar, das ist noch lange keine Selbstverständlichkeit. Ich bin überzeugt, wir müssen dafür kämpfen, dass es uns auch in Zukunft gut geht.

Weshalb kannst du dich mit deiner Partei identifizieren? Wie hast du das bemerkt?
Ich setzte mich dafür ein, dass die Schweiz eigenständig bleibt und wir in unserem Land weiterhin selber entscheiden können. Die (J)SVP ist die einzige Partei welche sich konsequent gegen die Anbindung an die Europäische Union wehrt, deshalb ist es die einzige Partei mit der ich mich identifizieren kann.

Was möchtest du mit der Kandidatur erreichen?
Wir wollen zeigen, dass es auch viele Junge Menschen gibt die sich aktiv einbringen möchten und bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Schlussendlich geht es ja um unsere Zukunft. Mit meiner Kandidatur möchte ich aber vor allem auch andere Junge Menschen davon überzeugen, dass es wichtig ist Wählen zu gehen. Wir haben ein Privileg und das sollten wir unbedingt nutzen.

Politik ist nicht langweilig, weil…
…wir in der Schweiz mit unserer direkten Demokratie, die einmalige Chance haben als Bürger unsere Zukunft aktiv mitzugestalten.

SVP Küssnacht empfiehlt Ihnen einstimmig: Schreiben Sie Samuel Lütolf, den einzigen bürgerlichen Kandidaten aus Küssnacht am Rigi, zwei Mal auf Ihre Liste.

SVP Küssnacht empfiehlt Ihnen einstimmig: Schreiben Sie Samuel Lütolf, den einzigen bürgerlichen Kandidaten aus Küssnacht am Rigi, zwei Mal auf Ihre Liste. 1024 864 Samuel Lütolf

Medienmitteilung der SVP Bezirk Küssnacht:

[…] Mit Samuel Lütolf kandidiert ein Küssnachter für den Nationalrat, der sich bereits seit mehreren Jahren stark engagiert. Der Fall ist klar, ausser der SVP haben sich alle anderen Parteien aus dem bürgerlichen Lager entfernt. Mit immer mehr neuen Gebühren und Abgaben will man den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen.

Noch schlimmer – mit der Zustimmung zum Rahmenabkommen wollen alle Parteien, ausser der SVP, unsere bewährte direkte Demokratie schlichtweg zerstören. Hier braucht es Gegenstimmen. Die SVP Küssnacht empfiehlt Ihnen einstimmig: Schreiben Sie Samuel Lütolf, den einzigen bürgerlichen Kandidaten aus Küssnacht am Rigi, zwei Mal auf Ihre Liste.

Schweizerzeit Magazin: «In 23 Tagen wird gewählt! Wo steht die SVP?»

Schweizerzeit Magazin: «In 23 Tagen wird gewählt! Wo steht die SVP?» 1800 1001 Samuel Lütolf

Ulrich Schlüer im Gespräch mit Albert Rösti, SVP-Parteipräsident und Nationalrat/BE, Oskar Freysinger, alt Staatsrat/VS, Nina Fehr Düsel, SVP-Kantonsrätin/ZH und Samuel Lütolf, Nationalratskandidat Junge SVP/SZ.

Die Küssnachter National- und Ständeratskandidaten stehen Red und Antwort

Die Küssnachter National- und Ständeratskandidaten stehen Red und Antwort 1920 600 Samuel Lütolf

Im Freien Schweizer vom 27. September 2019 wurden alle Küssnacher National- und Ständeratskandidaten zu verschiedenen politischen Sachvorlagen befragt.

Meine Haltung zur Volksinitiative für…

…ein Verhüllungsverbot?
-> JA

…ein Finanzierungsverbot von Kriegsmaterialproduzenten (sog. Kriegsgeschäfte-Initiative)?
-> NEIN

…eine Schweiz ohne synthetische Pestizide?
-> NEIN

…mehr Transparenz in der Politikfinanzierung (sog. Transparenz-Initiative)?
-> NEIN

…einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub (sog. Inititiative Vaterschaftsurlaub jetzt!)?
-> NEIN

…verantwortungsvolle Konzerne (sog. Konzernverantwortungsinitiative)?
-> NEIN

…mehr bezahlbare Wohnungen? (negativ)
-> NEIN

…eine massvolle Zuwanderung (sog. Begrenzungsinitiative)?
-> JA

…sauberes Trinkwasser?
-> NEIN

1) Was ist gegen die steigenden Krankenkassenprämien zu tun?
Politiker, Pharmaindustrie, Ärzte aber auch Patienten wollen den Leistungskatalog immer weiter ausbauen. Durch diese immer weiter ausufernde Abdeckung von allen möglichen Krankheitsrisiken bleibt die Eigenverantwortung Zunehmend auf der Strecke. Zudem brauchen wir mehr Transparenz im Bezug auf Qualität und die Preise im Gesundheitswesen, damit soll die Wahlfreiheit der Patienten gestärkt werden.

2) Wie ist die Altersvorsorge langfristig zu finanzieren?
Zuerst brauchen wir die Angleichung des Rentenalters von Mann und Frau auf je 65 Jahre. Danach schrittweise eine Erhöhung des Rentenalters. Damit einhergehend müssen wir das Rentenalter aber flexibilisieren, so dass jeder selber Entscheiden kann wie lange er arbeiten möchte oder kann.

3) Soll die Schweiz weiterhin den bilateralen Weg beschreiten?
Selbstverständlich. Deshalb darf die Schweiz auf keinen Fall das EU-Rahmenabkommen unterzeichnen. Der Rahmenvertrag würde nämlich das Ende des bilateralen Wegs auf Augenhöhe bedeuten. Mit einem Rahmenabkommen wird die EU einseitig Gesetze erlassen, welche die Schweiz übernehmen müsste. Wir brauchen gute wirtschaftliche Beziehungen, auf keinen Fall aber stärkere Anbindung an die EU.

4) Welche Ziele und Massnahmen soll die Schweiz in der Klimapolitik verfolgen?
Der Einfluss der Schweiz auf das Weltklima ist minimal. Mit Verboten und zusätzlichen Abgaben unsere Produkte und Dienstleistungen zu verteuern, ohne dabei eine Wirkung zu erzielen, macht absolut keinen Sinn. Wir müssen unsere Wirtschaft stärken, damit Firmen investieren können, um weiter innovativ zu bleiben. Fortschritt hilft auch dem Klima, sozialistische Verbote und Vorschriften tun das nicht.

5) Was soll der Staat tun, um der wachsenden Mobilität gerecht zu werden?
In den letzten 13 Jahren sind über 1 Mio. Menschen in die Schweiz eingewandert. Entsprechend brauchen wir auch die Infrastruktur. Leider wurde hier in den letzten Jahren klar zu wenig gemacht, das muss sich ändern. Strassen müssen entsprechend dem zunehmenden Verkehr ausgebaut und erneuert werden. 

Jung, freiheitlich, selbstbestimmt

Jung, freiheitlich, selbstbestimmt 1000 838 Samuel Lütolf

von Fabian Duss

Samuel Lütolf ist Jungunternehmer und -politiker. Er ist zwar der jüngste der sechs Küssnachter Nationalratskandidaten, aber keineswegs der unerfahrenste.

Mit Samuel Lütolf könnte man stundenlang über Politik diskutieren, und das über einen bunten Strauss von Themen. Der politische Diskurs bereite ihm Freude, sagt der 22-jährige Küssnachter, der die Nationalratswahlliste der Jungen SVP des Kantons Schwyz anführt. Seit Anfang März präsidiert Lütolf die JSVP. Bereits mit 16 Jahren trat er der Küssnachter SVP bei, wo er mittlerweile als Vizepräsident amtet. Ihn politisierte deren Kampf gegen eine stärkere EU-Anbindung der Schweiz und für eine Begrenzung der Zuwanderung. Deshalb kam für ihn nur die Volkspartei in- frage. «Lokalpolitik reizt mich aber nach wie vor am stärksten», sagt er heute. Da könne man am meisten bewegen.

Bewegen möchte Lütolf am 20. Oktober auch Jungwähler – und zwar an die Urne. Stimmen und wählen sei sinnvoller und effektiver, als die Faust im Sack zu machen, findet Lütolf.

Im Wahlkampf setzt die JSVP etwas stärker auf das Internet, vernachlässigt aber den offline-Bereich nicht. Lütolf sagt, er schätze den direkten Austausch mit den Wählern. Finanziert wird sein Wahlkampf übrigens primär durch seine Partei – und dort wiederum hauptsächlich durch Mitgliederbeiträge. «Unser Budget ist klein und wir machen möglichst viel selber», erklärt er.

Samuel Lütolf NR-Kandidat aus Küssnacht JSVP/SVP
Samuel Lütolfs Maximen heissen Freiheit und Selbstbestimmung. Über seine weitere politische Verortung gibt sein persönlicher Smartspider Auskunft.

Dem Freiheitsdrang gefolgt

Jungpolitiker Lütolf hat in den letzten Jahren auch beruflich vorwärts gemacht. Nach seiner Ausbildung zum Mediamatiker bei der Swisscom gründete er im Mai 2018 mit einem 34-jährigen Geschäftspartner die openbyte GmbH, eine Dienstleistungsfirma im Bereich Online-Kommunikation und Web-Entwicklung. Er habe sich nach dem Lehrabschluss schlicht nicht vorstellen können, sich irgendwo zu bewerben, sagt Lütolf. Stattdessen folgte er seinem starken Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung und bilanziert heute, seine Arbeit sei zwar herausfordernd, zeitintensiv und manchmal nervenaufreibend, dafür könne er selber und frei ent- scheiden und vor allem wisse er morgens, wofür er aufstehe. Daneben arbeitete Samuel Lütolf bis vor kurzem bei der A. Ehrler AG im Bereich Administration und Planung. Dafür bleibt nun aber keine Zeit mehr, denn in Bälde beginnt er an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein Wirtschaftsrecht-Studium.

Liberal und konservativ zugleich

In seiner Freizeit spielt Samuel Lütolf gerne Theater. Zuletzt wurde er gar für eine Rolle in einer Werbekampagne einer Brauerei verpflichtet. Aus Zeitmangel beschränke sich seine Rolle beim Gselle-Theater künftig aber auf jene des Zuschauers, sagt Lütolf. Der 22-Jährige hat ausserdem ein Flair für Rock ’n’ Roll und spielt Alt- und Tenor-Saxophon. Daneben fährt er leidenschaftlich Töff. «Wenn ich eine ruhige Minute brauche und meinen Kopf durchlüften will, drehe ich eine Runde», sagt er. Runden dreht er auch ab und zu auf der Finnenbahn und besucht regelmässig das Fitnessstudio.

Samuel Lütolf ist vielfältig interessiert und sehr lernbegierig. In politischer Hinsicht bezeichnet er sich als «wirtschaftsliberal und in gesellschaftlichen Fragen konservativ». Und was braucht es, damit er am Abend des 20. Oktobers zufrieden ist? «Die JSVP bleibt die stärkste Schwyzer Jungpartei und die SVP behält ihre Sitze im National- und Ständerat.» Was seine eigene Kandidatur angehe, freue er sich über jede Stimme, sagt Lütolf. Das motiviere ihn.

Zeitungsartikel als Download (PDF)

Stellungnahme: Sollen Linke und Nette die Schweiz zerstören?

Stellungnahme: Sollen Linke und Nette die Schweiz zerstören? 1920 924 Samuel Lütolf

von Anja Schelbert aus dem «Bote der Urschweiz» vom 22.08.2019

[…] Samuel Lütolf, Präsident Junge SVP Kanton Schwyz und Befürworter der Werbekampagne, erklärt die Gründe: «Es ist sehr wichtig, dass die SVP Aufklärungsarbeit leistet. Als einzige Partei wehrt sie sich gegen die völlig unverantwortliche Politik der Linken und Netten, welche die Schweiz aushöhlt.»

EU-Rahmenabkommen sei ein «Unterwerfungsvertrag»

Damit meint Lütolf den EU-Rahmenvertrag. Damit soll die Anwendung bestehender und zukünftiger Marktzugangsabkommen geregelt werden. Mit genau diesem EU-Rahmenvertrag wolle man die direkte Demokratie in der Schweiz zerstören, erklärt Lütolf. «Die Zurückhaltung der anderen Parteien jetzt kurz vor den Wahlen ist ein einziges Täuschungsmanöver. Danach, wahrscheinlich mit der FDP an der Spitze, werden alle Parteien dem EU-Unterwerfungsvertrag ohne Zögern zustimmen», ist er sich sicher.

Das umstrittene Wahlkampfsujet überzeuge ihn deshalb im Ganzen: «Es hat eine sehr wichtige Botschaft und bringt kontroverse Diskussionen in Gang. Das ist auch Sinn und Zweck. Es ist die Pflicht der SVP, die Bevölkerung zu warnen, das Thema ernst zu nehmen.»

Es gehe dabei längst nicht nur um «irgendeinen Apfel und ein paar Würmer». Auch Image-Einbussen oder negative Auswirkungen auf den Wahlerfolg seien in diesem Zusammenhang für die SVP nebensächlich: «Es geht einzig und allein um die Schweiz und den akut drohenden Verlust unserer direkten Demokratie.»

Weitere vom «Boten» angefragte SVP-Politiker, wie etwa die beiden Nationalräte Pirmin Schwander und Marcel Dettling, waren gestern und vorgestern für eine Stellungnahme zur umstrittenen Wahlwerbung nicht zu erreichen.


EU-Waffenrecht ist nutzlos und unnötig

EU-Waffenrecht ist nutzlos und unnötig 1440 1080 Samuel Lütolf

Um den Terrorismus zu bekämpfen hat die EU ihr Waffenrecht verschärft. Als Mitglied des Schengen-Raums soll die Schweiz die entsprechenden Bestimmungen nun auch übernehmen. Dass terroristische Attentate jedoch praktisch ausnahmslos mit illegalen Waffen begangen werden, scheinen die EU-Bürokraten schlicht übersehen zu haben. Das neue EU-Waffenrecht ist ein nutzloses und unnötiges Gesetz. Es bestraft all jene, welche immer einen verantwortungsvollen Umgang mit der Waffe gepflegt haben. Gehen Sie abstimmen und legen Sie ein Nein in die Urne, damit dem EU-Kuschelkurs endlich Einhalt geboten werden kann.

Nationalratskandidatur!

Nationalratskandidatur! 1920 841 Samuel Lütolf

Am 27. April nominierten mich die Mitglieder der JSVP Kanton Schwyz in Oberarth für die Nationalratsliste. Ich freue mich daher als Kandidat der Jungen SVP für den Nationalrat zu kandidieren.

Mein Ziel ist es unsere schweizerischen Werte und Gepflogenheiten zu verteidigen! Ich möchte weiterhin in einer freien uns sicheren Schweiz leben. Ich freue mich wenn ich im Herbst auf Ihre Stimme zählen darf. Besten Dank!

Das STAF-Monsterwerk ist weder nachhaltig noch ehrlich

Das STAF-Monsterwerk ist weder nachhaltig noch ehrlich 1200 800 Samuel Lütolf

Am 19. Mai stimmen wir über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) ab. Bei Annahme der Vorlage soll die AHV zusätzliche 1.2 Milliarden Franken aus 0.3% höheren Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen erhalten, dies als «sozialer Ausgleich» für 2 Milliarden Ausfälle bei den Unternehmenssteuern. Das bedeutet die AHV-Beiträge der mittelständischen Bevölkerung werden erhöht, um die Senkung der Unternehmenssteuern zu bezahlen. «Asozialer Ausgleich» wäre hier wahrlich die treffendere Bezeichnung. 

Die AHV hat ein demographisches Problem. Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr AHV-Bezüger. Diese Herausforderung muss nachhaltig gelöst werden. Mit der Zusatzfinanzierung für die AHV wird die Problematik der AHV-Finanzierung jedoch einfach hinausgeschoben. Der Druck auf die Politiker, eine ehrliche und lösungsorientierte Reform auszuarbeiten, würde entfallen.

Nein, ich kann dieser Päcklivorlage wirklich nicht viel abgewinnen. Mit der Verknüpfung dieser beiden total sachfremden Vorlagen probiert man die Stimmbürger dreist zu erpressen. Überzeugt lege ich am 19. Mai ein Nein in die Urne.